Musikherbst Wiesbaden

 

XIV. Musikherbst Wiesbaden 2018

1. Oktober bis 18. November

 

LIEDER VON LIEBE UND FREUNDSCHAFT

 

 

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Montag,
1. Oktober
2018

20.00 Uhr

Kurhaus Wiesbaden, Friedrich von Thiersch-Saal

 

Liederabend

Jonas Kaufmann

Lieder von Franz Liszt, Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard Strauss

 

Helmut Deutsch, Klavier

 

Erstmals in Wiesbaden

Er ist der Startenor unserer Zeit: Jonas Kaufmann begeistert seine Fans mit brillanten Interpretationen der großen Opernfiguren von Verdi über Wagner bis Puccini. Und zugleich setzt er sich mit Leidenschaft für das intime Konzertformat des Liederabends ein.

 

€ 125   Parkett Reihen 1-12 / Rang vorne / Rang Mitte / Rangloge
€ 95     Parkett Reihen 13-20 / Rang Reihe 1+2
€ 65     Parkett Reihen 21-26
€ 35     Parkett Reihen 27-29
€ 19     Ranggalerie (sichtbehinderte Plätze)

 

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Sonntag,
21. Oktober
2018

19.30 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

 

Die Geburt des Streichquartetts

Werke von Giovanni Battista Sammartini (1701-1775), Alessandro Scarlatti (1660-1725), Joseph Haydn (1732-1809), Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791) und Luigi Boccherini (1743-1805)

 

Laura Andriani, Violine
Isabella Bison, Violine
Stefano Marcocchi, Viola
Elinor Frey, Violoncello

 

Die faszinierende Geburt des Streichquartettes

Das Streichquartett entwickelte sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts im italienischen Raum aus der Sinfonia, der Sonata und dem Concerto grosso. Der entscheidende Umstand ist dabei, dass die vier Stimmen gleichberechtigter wurden. Dies zeigt sich vor allem in der Rolle des Violoncellos, das zuvor nur eine begleitende Rolle als Basslinien-Instrument einnahm.

Die Gattungsgründung ist nahezu zeitgleich durch Joseph Haydn gegen Ende der 1750er Jahre in Wien sowie Luigi Boccherini um 1761 in Mailand anzusetzen. All das können Sie in diesem Konzert hörend miterleben.

Das brillante italienisch-kanadische Ensemble besteht aus Musikern, die an führenden Positionen in bedeutenden Barockensembles spielen, sich aber ebenso als gesuchte Hochschullehrer profiliert haben. Mehrere sind Preisträger internationaler Musikwettbewerbe. Das Ensemble ist erstmals im Rhein-Main-Gebiet zu hören.

 

€ 25 Reihe 1-7
€ 18 Reihe 8-13
€ 20 Mittelempore
€ 15 Seitenempore Reihe 1
€ 10 Seitenempore Reihe 2+3

 

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Donnerstag,
8. November
2018

20.00 Uhr

Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22

 

Wolfgang Amadé Mozart

Mozart und Prag

 

Hannah Morrison, Sopran
Bach-Ensemble Wiesbaden
Martin Lutz
, Leitung
Thomas Sarbacher
, Moderation

 

Virtuose Opernarien und Orchesterwerke

Prag war seine Stadt. „MEINE PRAGER VERSTEHEN MICH“. In Bronze gegossen hängt heute dieser Ausspruch Mozarts am Portal des Prager Ständetheater. Und tatsächlich konnte der auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft angelangte Komponist in keiner anderen Stadt eine solche Euphorie auslösen wie in der böhmischen Metropole. Aus Prag schreibt Mozart an seinen Vater: „… hier wird von nichts gesprochen als vom – figaro; nichts gespielt, geblasen, gesungen und gepfiffen als – figaro; keine Oper besucht als – figaro und Ewig figaro; gewis große Ehre für mich.”

Hier wurden ihm Freundschaften, Bewunderung, ja Triumphe zuteil, wie er sie seit seinen Wunderkind-Jahren nicht mehr erlebt hatte. Beigetragen haben ganz besonders die bedeutende Sängerin Josepha Duschek und ihr Mann und - nicht zu vergessen – der Prager Freimaurerkreis.

Die aus einer isländisch-schottischen Familie stammende Sopranistin Hannah Morrison ist international gefragt. Unter Leitung von Sir John Eliot Gardiner debütierte sie bei den Salzburger Festspielen, im Gewandhausorchester Leipzig sowie bei den BBC Proms.

In jüngster Vergangenheit konzertierte sie mit dem Bach Collegium Japan (Masaaki Suzuki) sowie dem Collegium Vocale Gent (Philippe Herreweghe). Unter Leitung von Herbert Blomstedt sang sie 2017 mit dem Gewandhaus-orchester Brahms‘ Requiem in der Philharmonie de Paris, im Musikverein Wien und in der NHK Hall Tokio.

Das Bach-Ensemble Wiesbaden setzt sich aus führenden Instrumentalisten der großen Orchester unserer Region zusammen und arbeitet seit vielen Jahren regelmäßig mit dem Dirigenten Martin Lutz zusammen. In historisch informierter Aufführungspraxis entstehen so mitreißende Interpretationen insbesondere der Meisterwerke der Wiener Klassik.

 

€ 35 Reihe 1-8
€ 28 Reihe 9-12
€ 20 Reihe 13-16

Förderer: Berenberg

 

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Samstag,
17. November
2018

19.30 Uhr

Marktkirche Wiesbaden

 

Anton Bruckner

Messe f-Moll für Soli, Chor und Orchester

Johannes Brahms
Rhapsodie für Altstimme, Männerchor und Orchester, op. 53
(sog. „Alt-Rhapsodie“)

 

Trine Wilsberg Lund, Sopran
Katharina Magiera, Alt
Andreas Weller, Tenor
Johannes Hill, Bass

Schiersteiner Kantorei
Bach-Ensemble Wiesbaden
Clemens Bosselmann
, Leitung

 

In seinen Messkompositionen weist Bruckner bereits auf seine spätere fast ausschließliche Beschäftigung mit der Gattung „Sinfonie“ hin. Sie sind sämtlich orchestral empfunden, auch wenn sich, wie auch in seinen Sinfonien, der Einfluss des Organisten Bruckner nicht leugnen lässt.

„Johannes brachte mit ein wundervolles Stück, Worte von Goethe aus der ‚Harzreise’, für Alt, Männerchor und Orchester. Es erschütterte mich so durch den tiefsinnigen Schmerz in Wort und Musik, wie ich mich lange nicht mehr eines solchen Eindrucks erinnere“ schrieb Clara Schumann 1869 über dies ergreifende Werk mit seiner erlesenen Besetzung.

 

€ 40 Schiff Reihe 1-12
€ 33 Schiff Reihe 13-20
€ 27 Schiff Reihe 21-26
€ 18 Schiff Reihe 27-30
€ 33 Orgelempore
€ 18 Seitenemporen
€ 25 Schiff Seite vorn
€ 15 Schiff Seite Mitte
€ 10 Schiff Seite hinten

 

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Sonntag,
18. November
2018

19.30 Uhr

Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

 

Liederabend

Andreas Scholl, Altus
Edin Karamazov
, Laute und Gitarre

Englische Lautenlieder des Elisabethanischen Zeitalters (John Dowland u.a.), Lieder von Georg Friedrich Händel und Leo Brouwer (*1939): “Canciones Amatorias”

 

Foto: James McMillan and Decca

Der renommierte Countertenor Andreas Scholl ist mit dem bosnischen Lautenisten Edin Karamazov zu Gast. Bereits 2001 haben die beiden gemeinsam die CD „Wayfaring Stranger“ mit kunstvoll gesungenen englischen Traditionals aufgenommen. Nun führen sie ebenso weit zurück ins Elisabethanische England, wo zu Zeiten John Dowlands und Thomas Campions die Lautenmusik mit und ohne Gesang eine große Blüte erlebte und dann wieder vorwärts bis ins 20. Jahrhundert zu zauberhaften Liebesliedern des kubanischen Komponisten Leo Brouwer.

 

€ 25 Reihe 1-7
€ 18 Reihe 8-13
€ 20 Mittelempore
€ 15 Seitenempore Reihe 1
€ 10 Seitenempore Reihe 2+3

 

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Der Musikherbst Wiesbaden ist eine Veranstaltung der Musikfreunde Wiesbaden e.V.

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